Dienstag, der 28. Juni 2011, 08:41 Uhr von
thaky
Der Umzug ist schon geplant. Wohnungen werden besichtigt und die ersten Kisten gepackt. Was viele vergessen, ist die Kündigung. Wer nicht rechtzeitigt kündigt, der muss weiter Miete zahlen, egal ob man bereits ein weiteres Mietverhältnis eingegangen ist oder nicht. Im schlimmsten Fall muss man also zwei Wohnungsmieten parallel zahlen. Um dies zu vermeiden, ist es wichtig die Kündigungsfrist einzuhalten. Seit einigen Jahren gilt allgemein eine Kündigungsfrist von drei Monaten. Bei Mietverträgen, die vor dem Jahr 2001 abgeschlossen wurden, sollte man auf jeden Fall noch mal einen Blick in den Vertrag werfen.
Wie Kündige ich richtig
Damit man rechtlich abgesichert ist, ist es nicht nur wichtig eine Kopie der geschriebenen Kündigung zu behalten, sondern man sollte, um jegliche Probleme zu vermeiden die Kündigung in jedem Fall als Einschreiben an den Vermieter verschicken.
Unter besonderen Umständen ist es auch möglich außerhalb der Kündigungsfrist zu kündigen. Ist das bewohnen der Wohnung durch einen Schaden unzumutbar geworden und der Vermieter beseitigt den Schaden nicht in angemessener Zeit, obwohl er immer wieder schriftlich, dazu aufgefordert wird, dann ist eine Kündigung auch ohne Einhaltung der Frist möglich. D.h. begeht der Vermieter grobe Verletzungen des Mietverhältnisses, kann der Mieter auch fristlos kündigen. Was genau grobe Verletzungen des Mietrechts sind, kann man in einem Mietschutzbund erfragen. Eine andere schönere Alternative außerhalb der Kündigungsfrist zu kündigen, trifft dann ein, wenn der Vermieter den Mieter frühzeitig aus dem Mietverhältnis entlässt. Dies sollte schriftlich erfolgen, damit der Mieter rechtlich abgesichert ist. Eine Möglichkeit, in der der Vermieter den Mieter aus einem Mietverhältnis vorzeitig entlassen könnte, wäre wenn der Mieter einen Nachmieter findet mit dem der Vermieter einverstanden ist. Die Wohnung sollte in der Regel in dem Zustand übergeben werden, in der sie empfangen wurde.
Geschrieben in: Allgemein | Tags: Schlagwörter: Kündigen, Umzugsplanung
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Mittwoch, der 22. Juni 2011, 12:27 Uhr von
thaky
Was ist eigentlich ein Mietspiegel und welche Funktionen hat er? Einem Mietspiegel kann man die maximale Spannbreite der Mietkosten eines Ortes oder einer Stadt entnehmen. Ein Mietspiegel bietet also die Möglichkeit die geforderte Miete eines Mietobjektes mit dem ortsüblichen Mietpreis zu vergleichen. Wenn man auf Wohnungssuche ist, kann man auf diese Weise herausfinden, ob die Miete gerechtfertigt oder zu hoch ist. So vermeidet man von vornherein in eine zu teure Wohnung zu ziehen. Wohnt man bereits länger in der Wohnung, wird der Mietspiegel von Vermietern oft als Grund für eine Mieterhöhung angeführt. Glücklicherweise darf ein Vermieter in der Regel die Miete nur alle drei Jahre um 20 % erhöhen, es sei denn er hat die Wohnung nachweislich Modernisiert.
Obwohl der Mietspiegel also als Begründung angeführt werden kann, um die Miete zu erhöhen, darf die Miete wenn sie bereits um 20 % erhöht wurde und trotzdem unter dem ortsüblichen Tarif liegt, nicht über diesen Prozentsatz hinaus erhöht werden. Der Mietspiegel bietet also einige Vorteile sowohl für den Mieter als auch für den Vermieter. Der Vermieter schützt sich so vor Vorwürfen einer unberechtigten Überteuerung der Wohnung und der Mieter wiederrum kann sich so schnell ohne viel Aufwand informieren.
Auf diese Weise kann mancher Streit vermieden werden. Das Thema Miete kann ein wenig objektiver beurteilt werden und Gerichtskosten und Nerven sparen. Stellt sich nur noch die Frage, wo man den Mietspiegel bekommen kann. In den Städten und Kommunen kann man den Mietspiegel gegen ein geringes Entgelt erwerben.
Geschrieben in: Allgemein | Tags: Schlagwörter: Mietspiegel, Umzugsplanung, Wohnung mieten
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Mittwoch, der 22. Juni 2011, 11:36 Uhr von
thaky
Grade junge Familien möchten bevorzugt in einem kleinen Häuschen leben, am besten mit Garten. Da sich die wenigsten sofort ein Eigenheim leisten können, wird bis zur Erfüllung des Traumes, eine Übergangslösung gesucht. Je weiter man von dem Traum des eigenen Hauses entfernt ist, umso ausgeprägter sind die Wünsche an die Übergangslösung, bis irgendwann die Wünsche an die Übergangslösung sich fast mit den Wünschen an das Eigenheim decken. Doch in den seltenen Fällen, in denen es sich Jemand leisten kann, in die Erfüllung dieser Wünsche in Form eines Mietobjekts zu investieren, kann es doch in einigen Fällen trotzdem eine Fehlinvestition sein. Je höher der Preis der aktuellen Wohnung oder des Hauses, desto weniger Geld bleibt übrig, um es für den später geplanten Eigenheimerwerb zurückzulegen. Der Wunsch nach einem Haus liegt nicht immer nur an der Wohnfläche, sondern auch an dem Wunsch ein eigenes komplett abgetrenntes Heim für sich zu haben.
Wer bereit ist Kompromisse einzugehen, wird wahrscheinlich im Nachhinein besser fahren. Einige Punkte, die eine nochmalige Überlegung wert sind, sind beispielsweise der Wohnort und die Wohnungsgröße. Abhängig vom Wohnort sind auch die Wohnungspreise. In der unmittelbaren Innenstadt zu wohnen ist teurer als im Vorort zu wohnen. Wer sogar noch ein wenig weiter außerhalb in einem nahgelegenem Dorf wohnt, der wohnt meist noch günstiger. Womöglich scheint diese Lösung auf den ersten Blick nicht besonders attraktiv, weil sich der Arbeitsplatz in der Stadt befindet und man mehr Geld für den Sprit ausgeben müsste. Doch wer bereit ist auf öffentliche Verkehrsmittel zurückzugreifen und somit auch ein wenig längere Fahrzeiten in Kauf zu nehmen, kann günstiger schöner wohnen.
Wer auch mit weniger Wohnfläche leben kann, der kann kleine Häuschen in Wohnungsgröße finden. Hier hat man den eigenen Hauseingang, einen eigenen abgetrennten Wohnbereich und das Gefühl schon Hausbesitzer zu sein und das alles zum Preis einer Mietwohnung. Einen Kompromiss zu schließen kann durchaus lohnenswert sein.
Geschrieben in: Haus zur Zwischenmiete | Tags: Schlagwörter: Haus mieten, Wohnung mieten
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Mittwoch, der 15. Juni 2011, 14:36 Uhr von
thaky
Die meisten Wohnungssuchenden wollen den Kostenpunkt Provision sparen. Doch in manchen Fällen kann es sich durchaus lohnen die Kosten einer Provision auf sich zu nehmen. Manche Wohnungen werden nur über Makler vermittelt, wenn man eine solche Wohnung gerne haben möchte lohnt es sich in den „sauren Apfel“ mit dem Namen Provision zu beißen, wenn man sich die Wohnung leisten kann und sie auch sonst den Wünschen, die man hat entspricht. Eine Wohnung zu finden, die einem wirklich gefällt, ist gar nicht so einfach. Hat man eine gefunden sollte man sich gut überlegen, ob man sie nur aufgrund der Provision nicht nehmen möchte. Besonders Wohnungen in den besseren Wohngegenden werden vornehmlich, um nicht zu sagen fast ausschließlich von Maklern vermittelt. Je nachdem in welcher Gegend man wohnen möchte lohnt es sich also auch hier sich zu überlegen, ob es sich nicht lohnt die Provision in Kauf zu nehmen.
Hat man jedoch genug Zeit für die Wohnungssuche und noch keine klar definierten Wünsche lohnt es sich, sich zunächst grade, wenn man online sucht auf Seiten zu suchen, die provisionsfreie Wohnungen anbieten. Genaues Abwägen der Wünsche ist unabdingbar. Beispielsweise sieht man eine Wohnung, die einem ausnehmend gut gefällt. Für diese Wohnung wird allerdings Provision verlangt. Finanziell lässt sich entweder der Wunsch nach der Wohnung erfüllen, d.h. die Provision bezahlen oder der Wunsch nach neuen Möbeln und einer provisionsfreien Wohnung. In diesem Fall muss man genau überlegen, ob es sich lohnt, das Geld in die Provision zu investieren und in die neue Wohnung zu ziehen. Man sollte sich darüber klar sein, dass man dann die neue Wohnung möglicherweise nicht so einrichten kann, wie man möchte. Möchte man dann immer noch in diese Wohnung ziehen ist die Investition lohnenswert. Ansonsten sollte man sich überlegen, ob es nicht mehr Sinn macht einen Kompromiss einzugehen und eine andere Wohnung zu nehmen.
Geschrieben in: Provisionsfrei | Tags: Schlagwörter: Provision, Wohnung mieten
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Freitag, der 10. Juni 2011, 09:59 Uhr von
thaky

von Marco Tedaldi via Flickr
Eine Wohnung zu finden ist gar nicht so einfach. Jeder der schon mal Umziehen musste kann davon wahrscheinlich ein Lied singen. Einmal eine schlechte Erfahrung gemacht, entwickeln so manche eine „Umzugsscheu“. Doch das muss nicht sein. Die Wohnungssuche muss nicht zwangsläufig hochkompliziert und langwierig sein. Mit guter Vorbereitung für die Suche, kann man fündig werden. Wichtig ist sich darüber klar zu werden, welche Wünsche man an die neue Wohnung hat. Diese Wünsche sollten so konkret wie möglich sein und nach Prioritäten sortiert werden. Ein weiterer wichtiger Punkt ist natürlich die Finanzierung. Wie viel hat man im Monat zur Verfügung, um die Wohnung gut bezahlen zu können?
Die Finanzen spielen eine wesentliche Rolle, wenn es darum geht die Wünsche nach der Wichtigkeit zu sortieren. Soll es eine große geräumige Wohnung sein, muss man eventuell bei der Wohnungslage ein wenig zurückstecken. Umgekehrt gilt, möchte man in einer guten Wohngegend oder möglichst zentral wohnen, sollte man damit rechnen, dass die Mietpreise dementsprechend höher sind.
Sich einen Überblick über den Mietspiegel des Wunschortes anzuschauen ist empfehlenswert, um eine realistische Vorstellung davon zu bekommen, wie teuer die Miete werden kann.
Nun kann die Suche losgehen. Die altbewährte Methode Zeitungsannoncen zu durchforsten kann zwar zu einem Glückstreffer führen, doch ist die Suche im Internet meistens doch Zeiteffektiver.
Verschiedene Internetseiten bieten hier ihre Dienste an. Manche Seiten bieten Wohnungen nur mit Provision an, andere werben mit Wohnungen ohne Provision. Hier ist es wiederum wichtig sich darüber klar zu werden, wie viel man ausgeben möchte. Was jedoch die meisten Immobilienseiten gemeinsam haben, ist die Möglichkeit seine Wünsche doch recht klar zu Umgrenzen. Von der Angabe der Zimmeranzahl und der gewünschten Quadratmeter bis hin zum Ortsteil und Preis ist hier fast alles möglich. All die Wohnungen, die man sich entweder nicht leisten kann oder nicht der Größe entsprechen, die man sich wünscht fallen so von vornherein weg.
Geschrieben in: Umzugsplanung | Tags: Schlagwörter: Umzugsplanung, Wohnung mieten
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